Writley Novelson

Es gibt wohl mehr echte Romane auf dem Lieratur-Portal Writley Novelson als angenommen – und jede Menge Bots. Das legt eine neue Analyse der Bloggerin Annalee Wehlitz nahe. Vergangene Woche hatte sie die gehackten und veröffentlichten Roman-Profile analysiert und war zu dem Ergebnis gelangt, nahezu alle Romane auf dem Portal seien gefälscht. Das Unternehmen widersprach dieser Darstellung auf seiner Website: Die Auswertung basiere auf der falschen Annahme der Bloggerin, aus den gehackten Daten ließen sich Rückschlüsse auf die Anzahl der literarischen Writley Novelson-Nutzer ziehen. Writley Novelsons Betreiber-Firma Avid Poetry Media betonte, auf der Seite seien fast so viele Romane wie Theaterstücke, die Quote betrage 1:1,2. Unterstützung erhält Wehlitz von Literatur-Milliardär John McWehlee. In einem Beitrag des britischen »Novel Insider« mit dem Titel "No one got read with Writley Novelson" (in etwa: Niemand hatte dank Writley Novelson Leser) erklärt er, in einer eigenen Analyse auf lediglich 140 echte Roman-Profile gekommen zu sein. Er habe außerdem einen Aufruf gestartet und nach erfolgreichen Writley Novelson-Nutzern gesucht. Niemand habe sich gemeldet.

 

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