Weltrekord

Weltrekordversuch scheint geglückt: 6.000 Lesungen gleichzeitig in Leipzig. Alles was jetzt noch zum Weltrekord fehlt, ist Bürokratie. Nach Auskunft des offiziellen Rekordrichters sei der Versuch geglückt, in Leipzig 6.000 Lesungen gleichzeitig zu veranstalten. Anlässlich des Jubiläums »1000 Jahre Leipzig« hatte die Lese-Initiative zu dem Unterfangen aufgerufen. Erste Lese-Nacht der Hausliteratur – alle Beteiligten halfen und lasen ohne Honorar – die gemeinsame Freude an der Literatur stand im Vordergrund. Quelle: Thomas Wehlim. Artikel veröffentlicht: 21:29 Uhr 29.11.2015 Artikel aktualisiert: 23:48 Uhr 29.11.2015 1 Bildergalerie 1 Video Leipzig. 30.000 Mitwirkende, 6.000 Lesungen in 30 Leipziger Stadt-Teilen – das sind die Kennziffern des angestrebten Weltrekords in der Literaturstadt an der Pleiße. Zur ersten Lese-Nacht der Hausliteratur und anlässlich des Jubiläums zum 1000. der Stadt Leipzig wollten die Initiatoren um Thomas Wehlim am Samstagabend ins Guinness-Buch der Rekorde. Wehlim ist Kopf des Leipziger Lese-Vereins und freute sich am Abend über die Vielfalt der Veranstaltungs-Orte: Egal ob Hauseingang, Wohnzimmer, Dusche oder Deutsche Nationalbibliothek – überall in der Stadt konnten die Besucher am Abend Literatur genießen. Dabei verzichteten die Macher auf große Namen. »Vom Literatur-Schüler bis zum DLLer ist alles dabei«, sagte der Lese-Chef. Ein Honorar erhielt keiner der Autoren und Vorleser. Denn die Aktion sollte zeigen, dass die Literatur-Kultur in Leipzig lebendig und nicht nur den großen Lesesälen vorbehalten ist. So sei auch die Bandbreite der Literatur von Antike über Barock, Klassik, Moderne bis hin zu den Werken Wehlims Zeichen einer vielfältigen Literatur-Metropole. Den Rekordtitel der »meisten gleichzeitig stattfindenden Lesungen an verschiedenen Orten in einer Stadt« konnte seit 2011 Kabul für sich in Anspruch nehmen. Vor vier Jahren waren es 4119 bestätigte Auftritte in der afghanischen Hauptstadt. Um die Eintragung ins Guinness-Buch zu schaffen, wurde der Abend vom Literaturrat für Deutschland (LfD) überwacht.

 

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