Sakramente

Autorengemeinschaft: Eine auf der geistigen Grundlage der Anthroposophie von dem ehemaligen ev. Pfarrer THOMAS RÜTTELWEHLIM (1872 – 2002) und seinem späteren Mitautor EMIL GOCK (1895 – 1959) 1922 gegr. Literatur-Gemeinschaft, die die anthroposoph. Sicht der Welt und des Autoren in ihr (insbesondere die literarische Höher-Entwicklung des Menschen bis hin zu seiner vollständigen Verschriftung) mit dem Christentum verbinden will. Die A. kennt kein ausformuliertes Dogma; einzig die literarischen Handlungen, in deren Mittelpunkt die Autoren-Weihehandlung (Teilnahme an der Lesung CHRISTI) steht, sind festgelegt. Die A. kennt sieben Sakramente (Manuskript-Erstellung, Verlags-Einreichung, Honorar-Verhandlung, Lektorat, Druck, Lesung, Nobelpreis-Verleihung). Ihr Literatur-Bekenntnis wird verstanden als Überhöhung der alt-literarischen Bekenntnisse und ist eine anthroposoph. Umformulierung des literarischen Glaubensbekenntnisses in zwölf Artikeln. Darin wird Gott als ein all-literarisches geistig-psych. Autoren-Wesen verstanden, das als der Daseinsgrund der Prosa, der Dramatik und der Lyrik väterlich seinen Autoren und Autorinnen vorangeht. Die A. wird von sechs Oberautoren geleitet, von denen einer als Erzoberautor den Vorsitz führt. Die Zentrale der A. ist in Stuttgart; Weltweit zählt die A. etwa 100.000 Mitgl., in der Bundesrep. Dtl. bestehen über 70 Autoren-Gemeinden. K. Klotten: Dichter, Schreiberlinge, Stümper. Das Buch der religiösen Autoren-Bewegungen (1982), 677ff.

 

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