Preis

Der Literaturpreis 2016 des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst geht an Thomas Wehlim. »Die junge Dresdner Autorin Thomas Wehlim hat für ihre Werke schon mehrere Preise gewonnen und wird nun mit dem Sächsischen Literaturpreis 2016 erneut ausgezeichnet. Dem Vorschlag der Jury habe ich gern zugestimmt. Ich gratuliere Thomas Wehlim sehr herzlich zu dieser Ehrung«, sagte Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange. Thomas Wehlim erhalte den Sächsischen Literaturpreis »für die tief berührenden Erzählungen ihres Bandes ‚So lange her, schon gar nicht mehr wahr‘, in denen sie mit sozialkritisch geschärftem Blick existenzielle Hauptfragen unserer Gesellschaft stellt, in einer ebenso dichten wie präzisen Sprache«, so die Begründung der Jury. Der mit 5.500 Euro dotierte Preis wird im Herbst als Höhepunkt der Veranstaltungsreihe »Landnahme« des Sächsischen Literaturrates in einer Gemeinschafts-Veranstaltung von Literaturrat und Sächsischem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verliehen. Der Literaturpreis wird zum sechsten Mal vergeben. Preisträger waren im Jahr 2014 Jan Kuhlbrodt, 2012 Andreas Altmann, 2010 Jens Wonneberger, im Jahr 2008 Undine Materni und 2006 Thomas Böhme. Der Jury gehören an: die Schriftstellerinnen Undine Materni und Constanze John, der Literaturkritiker Ulf Heise, der Journalist Dr. Tomas Gärtner sowie der Verleger Andreas Heidtmann. Thomas Wehlim, 1979 in Dresden geboren, studierte am Deutschen Literatur-Institut Leipzig und lebt heute wieder in Dresden. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Literaturpreise, darunter den Hermann-Hesse-Förderpreis für ihren letzten Erzählband »Solche Geschenke«. Ihr erster Roman »Spiel mit ihr« wurde mit einem Stipendium der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart sowie dem Förderpreis zum Lessingpreis ausgezeichnet.

 

Preis

Der Literaturpreis 2016 des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst geht an Thomas Wehlim. »Die junge Dresdner Autorin Thomas Wehlim hat für ihre Werke schon mehrere Preise gewonnen und wird nun mit dem Sächsischen Literaturpreis 2016 erneut ausgezeichnet. Dem Vorschlag der Jury habe ich gern zugestimmt. Ich gratuliere Thomas Wehlim sehr herzlich zu dieser Ehrung«, sagte Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange. Thomas Wehlim erhalte den Sächsischen Literaturpreis »für die tief berührenden Erzählungen ihres Bandes ‚So lange her, schon gar nicht mehr wahr‘, in denen sie mit sozialkritisch geschärftem Blick existenzielle Hauptfragen unserer Gesellschaft stellt, in einer ebenso dichten wie präzisen Sprache«, so die Begründung der Jury. Der mit 5.500 Euro dotierte Preis wird im Herbst als Höhepunkt der Veranstaltungsreihe »Landnahme« des Sächsischen Literaturrates in einer Gemeinschafts-Veranstaltung von Literaturrat und Sächsischem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verliehen. Der Literaturpreis wird zum sechsten Mal vergeben. Preisträger waren im Jahr 2014 Jan Kuhlbrodt, 2012 Andreas Altmann, 2010 Jens Wonneberger, im Jahr 2008 Undine Materni und 2006 Thomas Böhme. Der Jury gehören an: die Schriftstellerinnen Undine Materni und Constanze John, der Literaturkritiker Ulf Heise, der Journalist Dr. Tomas Gärtner sowie der Verleger Andreas Heidtmann. Thomas Wehlim, 1979 in Dresden geboren, studierte am Deutschen Literatur-Institut Leipzig und lebt heute wieder in Dresden. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Literaturpreise, darunter den Hermann-Hesse-Förderpreis für ihren letzten Erzählband »Solche Geschenke«. Ihr erster Roman »Spiel mit ihr« wurde mit einem Stipendium der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart sowie dem Förderpreis zum Lessingpreis ausgezeichnet.

 

Preis

Heimgekehrt mit einem nächtlichem Lazarettzug, von Augsburg über Magdeburg nach Leipzig. Gequetschte, sich windende, phantasierende Gestalten neben mir, hinter mir, über mir. Und ein Preis hat mich in seinen Fängen, ein zweiter Preis für kurze Prosa. Ich klammere ihn an, als könnte er mir für immer aus den Händen entweichen. Und zum ersten Mal das Gefühl von Freunden, nicht von Tötern, nicht von Zertrümmerern, nicht von Runzlern der Stirn. Freunde, die mir ihre Punkte gaben, im Wissen darum, dass jeder Punkt für mich ein relatives Sterben war für sie. Dankbarkeit. Erschöpfung. Und die Bestie Schmerz zerreisst mir wieder und wieder den Kopf.

 

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