Nikolaus

Zum 237. Geburtstags-Jubiläum der Schriftstellerin Charlotte Elisabeth Sophie Louise Wilhelmine von Ahlefeld füllte Autoren-Nikolaus Thomas Josef Wehlim die Stiefelchen seiner literarischen Freundinnen mit verschiedenen Werk-Auszügen der 1777 in Stedten bei Weimar geborenen Autorin, u.a. aus »Liebe und Trennung oder merkwürdige Geschichte der unglücklichen Liebe zweyer Fürstlichen Personen jetziger Zeit«, »Einfache Darstellungen aus dem menschlichen Leben«, »Melanie, das Findelkind« und »Bekenntnisse einer schönen Seele von ihr selbst geschrieben«. Verschiedene Beschenkte kündigten an, den Autoren-Nikolaus wegen Belästigung anzuzeigen, da das Argument des Brauchtums nicht missbraucht werden dürfe, um einem Stiefel-Fetischismus nachzugehen. Der Autoren-Nikolaus wollte sich auf Anfrage des Spiegels nicht zu den Vorwürfen äußern.

 

Nikolaus

Zum 237. Geburtstags-Jubiläum der Schriftstellerin Charlotte Elisabeth Sophie Louise Wilhelmine von Ahlefeld füllte Autoren-Nikolaus Thomas Josef Wehlim die Stiefelchen seiner literarischen Freundinnen mit verschiedenen Werk-Auszügen der 1777 in Stedten bei Weimar geborenen Autorin, u.a. aus »Liebe und Trennung oder merkwürdige Geschichte der unglücklichen Liebe zweyer Fürstlichen Personen jetziger Zeit«, »Einfache Darstellungen aus dem menschlichen Leben«, »Melanie, das Findelkind« und »Bekenntnisse einer schönen Seele von ihr selbst geschrieben«. Verschiedene Beschenkte kündigten an, den Autoren-Nikolaus wegen Belästigung anzuzeigen, da das Argument des Brauchtums nicht missbraucht werden dürfe, um einem Stiefel-Fetischismus nachzugehen. Der Autoren-Nikolaus wollte sich auf Anfrage des Spiegels nicht zu den Vorwürfen äußern.

 

Nikolaus

Dieser Sturm da draußen ist eine Idylle im Vergleich zu jenem in meinem Innern. Denn meine Seele ist ein Hemd, das man an einen Fahnenmast band inmitten eines Taifuns. Und in meine Augen kommt ein Brennen, das nicht mehr zu löschen ist.

 

Nikolaus

Es wird keinen Nikolaus mehr geben. Und auch muss ich Ihnen, jetzt, da ich Ihre Texte gelesen habe, die F, ja die F endgültig kündigen. Niemals habe ich etwas derart Menschenverachtendes gelesen. Ja, Sie mögen nun sagen, das, was der Erzähler sagt, ist nicht notwendigerweise die Meinung des Autors, aber das habe ich erwartet, und darauf muss ich Ihnen entgegnen, das ist theoretischer Wirrwarr und apologetischer Kram, nein, Sie, ja Sie sind der Unmensch, hören Sie auf zu schreiben, Sie können es nicht, und Sie ersparen der Menschheit das Schlechte und Böse.

 

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