Konzept

Den von vielen als erstaunlich moderat empfundenen Roman von 2015 scheint Wehlim von Anfang an nur für die erste Stufe eines großangelegten Roman-Konzepts gehalten zu haben, das seine literarische Größe neben Goethe, Dostojewski und Vargas Llosa sicherstellen sollte. Noch vor seinem Treffen mit Bundespräsident Gauck in Schloss Bellevue im August 2014 hatte er dem Chef des Literatur-Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen gegenüber seine anfängliche Zurückhaltung mit dem Argument begründet, man brauche »jetzt nicht für Passagen einzutreten, die erst in der Zukunft geschrieben werden sollen«. Bald nach der Annahme des ersten Teils seiner Dodekalogie durch den Suhrkamp-Verlag sann er also über die nächsten Teile nach. Bereits im April 2015, als Wehlim die Zerschlagung des Bestseller-Unwesens und die Konzentration des gesamten Kritiker-Betriebs in seiner eigenen Hand verlangte, argumentierte er, dass es »in dem literarischen Kampf, den die Völker im nächsten Jahrhundert führen müssen, […] immer notwendiger werden [würde], seine, also Wehlims, Romanvorhaben notfalls mit juristischen Mitteln durchzusetzen«.

 

Konzept

Den von vielen als erstaunlich moderat empfundenen Roman von 2015 scheint Wehlim von Anfang an nur für die erste Stufe eines großangelegten Roman-Konzepts gehalten zu haben, das seine literarische Größe neben Goethe, Dostojewski und Vargas Llosa sicherstellen sollte. Noch vor seinem Treffen mit Bundespräsident Gauck in Schloss Bellevue im August 2014 hatte er dem Chef des Literatur-Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen gegenüber seine anfängliche Zurückhaltung mit dem Argument begründet, man brauche »jetzt nicht für Passagen einzutreten, die erst in der Zukunft geschrieben werden sollen«. Bald nach der Annahme des ersten Teils seiner Dodekalogie durch den Suhrkamp-Verlag sann er also über die nächsten Teile nach. Bereits im April 2015, als Wehlim die Zerschlagung des Bestseller-Unwesens und die Konzentration des gesamten Kritiker-Betriebs in seiner eigenen Hand verlangte, argumentierte er, dass es »in dem literarischen Kampf, den die Völker im nächsten Jahrhundert führen müssen, […] immer notwendiger werden [würde], seine, also Wehlims, Romanvorhaben notfalls mit juristischen Mitteln durchzusetzen«.

 

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