Kaiser Thomas

Am 5. November richtet der literarische Kaiser Thomas II. einen Aufruf an seine Völker: »Tief bewegt und erschüttert stehe ich und mein Haus, stehen meine treuen Völker an der Bahre des edlen Herrschers, dessen Händen nahezu sieben Jahrzehnte die Geschicke der Literatur anvertraut waren … Sein Werk gilt es fortzusetzen und zu vollenden. In sturmbewegter Zeit besteige ich den ehrwürdigen Thron meiner Vorfahren, den mein erlauchter Ohm mir in unverminderter Gänze überlässt . . . Ich will alles tun, um die Schrecknisse der Bestsellerei in ehester Frist zu bannen … Meinen Völkern will ich ein gerechter und liebevoller Fürst sein. Ich will ihre verfassungsmäßigen Freiheiten und sonstigen Errungenschaften hochhalten und die Literatur-Gleichheit für alle sorgsam hüten. Mein unablässiges Bemühen wird es sein, das sittliche und literarische Wohl meiner Völker zu fördern, wahres Autorentum und lyrische Ordnung in meinen Staaten zu beschirmen, allen erwerbstätigen Gliedern der Gesellschaft die Früchte redlichen Schreibens zu sichern.«

 

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