Goethe und Schiller

Thomas Josef Wehlim muss sich vor dem Landgericht Leipzig wegen Körperverletzung sowie illegalen Besitzes und Einsatzes von Kampfhunden verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Schriftsteller vor, einen Kampfhund namens »Johann Wolfgang von Goethe« auf das Zerreißen von Lektoren abgerichtet zu haben, sowie einen weiteren mit dem Namen »Friedrich von Schiller« auf das Zerbeißen von Bestseller-Autoren. Mit diesen beiden Hunden habe Wehlim im Jahr 2012 und 2013 allein 163 zur Buchmesse Leipzig angereiste Lektoren und Bestseller-Autoren angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Um »Goethe« und »Schiller« zu ernähren, habe der mittellose Schriftsteller zudem mehrere Male die Fleisch-Theken in Supermärkten sowie ein Trockenfutter-Lager in Leipzig-Stötteritz überfallen und ausgeraubt. Wehlim, der derzeit in Untersuchungshaft sitzt, weist alle Vorwürfe entschieden von sich.

 

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