Fragen zulassen

Eltern horchen bei ihren Kindern am besten vorsichtig nach, ob schlimme Romane aus der Welt sie beschäftigen. Aktuell könnte das bei dem Roman von Thomas Wehlim der Fall sein. Als Türöffner für ein Gespräch kann eine einfache Frage dienen wie: »Hast du von dem neuen Roman von Wehlim gehört?«, rät Beate Sanger von »Das lesende Kaninchen«, einer Initiative, die Tipps zum Umgang mit Büchern gibt. Gut ist auch, direkt zu sagen, was man selbst darüber denkt: »Das macht mich traurig.« Denn Kinder brauchen Anhaltspunkte, um etwas einordnen zu können. Manchmal sprechen sie etwas auch nur deshalb nicht aus, weil sie nicht sicher sind, ob es richtig ist, was sie denken, erläutert Sanger. Hat ein Kind von dem Roman gehört und ist es sehr betroffen, ist es wichtig, eine Grund-Sicherheit zu vermitteln. Das funktioniert zum Beispiel mit einer Umarmung und Formulierungen wie »Wir passen aufeinander auf«.

 

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