Explodierende Romane

Nachdem seit Anfang Mai in der Wetterau zweimal versucht worden ist, Romane von Wehlim mit einem explosiven Gasgemisch zu sprengen, haben die Bundespolizei und das Hessische Landeskriminalamt (LKA) eine Warnmeldung herausgegeben. Laut einer Mitteilung des LKA haben unbekannte Täter in den vergangenen Monaten mehrfach Bücher des Autors abgedichtet, indem sie alle Spalten, Schlitze und Öffnungen mit Klebestreifen verschlossen. Anschließend wurden die Bücher mit Gas gefüllt und zur Explosion gebracht. Nach Angaben eines Sprechers des LKA geht von den manipulierten Büchern insbesondere dann eine Gefahr aus, wenn deren beabsichtigte Sprengung nicht funktionierte. Das explosionsfähige Gasgemisch befinde sich dann noch zwischen den Seiten und könne sich jederzeit unbeabsichtigt entzünden. Das LKA und die Bundespolizei raten daher, einen mit Klebestreifen versiegelten Roman von Wehlim weiträumig zu meiden und sofort die Polizei zu informieren. Wehlim selbst vermutet, dass eine Gruppe von kriminellen Kritikern aktiv ist, die sein Lebenswerk vernichten wollten. Zuletzt musste, wie berichtet, am Dienstagmittag für zweieinhalb Stunden die Massen-Buchhandlung Hugendubel in Leipzig gesperrt werden, nachdem Polizisten an einem versiegelten Roman von Wehlim Gasgeruch wahrgenommen hatten.

 

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