Elfmeter

Er nahm den Ball. Hart und nass war das Leder. Er legte sich den Ball zurecht. Er ging einige Schritte zurück. Die Schreie, die Pfiffe des Publikums waren ein Orkan, der ihm aus weiter Ferne entgegenbrauste. Er schloss die Augen. Er atmete tief durch. Der Schiedsrichter pfiff. Er öffnete die Augen. Der Torwart stand kilometerweit vor ihm wie eine winzige Plastikfigur. Er rannte los. Stunden schienen zu vergehen, bis er den Ball erreichte. Er schwang sein Schussbein nach hinten. Wie ein Tänzer. Er riss das Schussbein nach vorne. Sein Fuß krachte auf den Ball. Der Ball flog los. Er erwachte. Sein Zimmer war in dunkles Pech getaucht, welches an den Wänden klebte. Er hörte die nächtliche Stadt.

 

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