Dunkelheit

Wir haben keine Dunkelheit mehr. Vielleicht verspüren Sie Lust, 301 Jahre nach Friedrichs Geburt meinen neuen Roman Auf dem Sattel in die Schlacht zu verlegen. Wenigstens wird der Teufel nun auf Englisch angebrüllt.

 

Dunkelheit

In keiner Dunkelheit kann ich schlafen. Wehlim teilte der Presse ferner mit, dass er seinen Hungerstreik an diesem Mittwoch beenden will. Da sich die Verlage auch durch seine Essens-Verweigerung nicht bewegen ließen, ihn zu drucken, stehe einer Bratwurst beim Nachbar nun nichts mehr entgegen. Der Weltuntergang 3.0 falle aus. Und ein verhungernder Autor etwas für die Spät-Nachrichten.

 

Dunkelheit

Diese Dunkelheit ist ein Segen. Sie erkennen mich wiederum nicht. Ich fahre erneut hemmungslos Taxi. Und jene Masern-Enzephalitis, sie kriecht an meiner Zunge empor.

 

Dunkelheit

Es wurde dunkel. Männer mit Taschenlampen durchzogen die Straßen, durchsuchten mein Geschlecht. Sie vergingen sich. Ich hatte keine Waffe. Ich hatte keinen Schmerz. Nur diese Scham, das alles, alles auf dieser Welt durch mich verursacht sein könnte. Es ist die Schuld der Wegezoll der Schuldlosen.

 

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