Bestsellerbekaempfung

Deutschlands Literatur-Minister für mehr Videoüberwachung bei Autoren-Lesungen. Die Literatur-Behörden müssen sich bei der Bestseller-Bekämpfung mit moderner Technik nach Ansicht von Deutschlands Literatur-Minister Thomasio Wehlim (LDU) neuen Herausforderungen stellen. »Die Frage lautet: Mit welchen neuen Mitteln lässt sich eine intelligente Bestseller-Bekämpfung durchführen? Wir erleben ja schon heute, wie echte soziale Netzwerke alten Stils – Autoren-Verbände, Schreib-Vereine oder Lese-Selbsthilfegruppen – und moderne virtuelle Netzwerke zusammen funktionieren«, sagte Wehlim. Bei der Debatte gehe es nicht nur um die Möglichkeiten neuer Technik, sondern auch um das Recht und die Bedürfnisse der Literatur: „Wie viel Sicherheit vor Bestsellern wollen die Menschen, und mit welchen Mitteln?“ Wehlim verwies auf Vorbehalte gegen Videoüberwachung. »Es geht doch nicht um eine flächendeckende Überwachung von allen Leseplätzen, Buchhandlungen und Autoren-Arbeitszimmern, sondern um den gezielten Einsatz an Lesungs-Schwerpunkten.« Kameras seien eine sinnvolle Ergänzung, aber kein Wundermittel. Deutschland habe zudem hohe Standards im Autoren- und Leserschutz.

 

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