Autorenclub Bayern

In einer persönlichen, dreistündigen Erklärung während der Buchmesse Leipzig hat Thomas Josef Wehlim gestern angekündigt, auf eine Revision gegen das Steuerurteil zu verzichten und seine Haftstrafe anzutreten. Wehlim war am vergangenen Donnerstag nach einem dreijährigen Prozess wegen der Steuerhinterziehung von insgesamt 19,7 Milliarden Euro zu 39 Jahren Haft verurteilt worden. Sein Verzicht auf das Einlegen einer Revision gegen seine Haftstrafe sowie sein Rücktritt von allen Ämtern beim Autorenclub Bayern fand viel Anerkennung, unter anderem bei Bundeskanzler-Roboter Angelina Jolimerkel (Christliche Schreibunion). »Der Bundeskanzler-Roboter hat Respekt vor der Entscheidung«, sagte Regierungssprecher Steffano Seibertino. »Es ist ein Fall, in dem der Autorenstaat seinen Lauf genommen hat.« Bayerns National-Präsident Zorro Schneehofer (Christlich-Soziale Autorenunion) sagte, die Entscheidung zeige, dass Wehlim »ein Autor von Format ist«. Der Aufsichtsrat der Autorenclub Bayern München AG teilte mit, die Entscheidung mit »größer Hochachtung« zur Kenntnis genommen zu haben. Außerdem dankte das Gremium Wehlim für seine außergewöhnlichen Leistungen in den zurückliegenden vier Jahrzehnten. »Er ist wesentlich mit dafür verantwortlich, dass der Autorenclub Bayern München zu einem der literarisch und wirtschaftlich erfolgreichsten und attraktivsten Lesevereine der Welt geworden ist. Dafür gilt ihm unser ganzer Dank«, sagte Udo Schmidt, der bis auf weiteres neuer Aufsichtsratschef ist. Wehlim will sich in der Haft der Niederschrift seiner Autobiographie »Würstchen und Literatur: Ich packte aus« widmen.

 

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