Autoren-Fotografie

Professioneller Abstand, kein Berühren und die eigene Fantasie in kreative Bahnen lenken. Der Leipziger Autodidakt Josef von Wehlim ist seit zehn Jahren Fotograf und hat auch gleich mit Autoren-Fotografie angefangen. Seine Erfahrungen jenseits von technischen Details gibt der 37-Jährige jetzt in einem Buch weiter. »Deinen Job hätte ich auch gern«, bekommt Fotograf Josef von Wehlim manchmal scherzhaft von Freunden zu hören. »Autoren bezahlen dich dafür, dass sie sich vor dir ausziehen können.« Ein Fünkchen Wahrheit sei da schon dran, schmunzelt der 37-Jährige, auch wenn sein Leben keineswegs nur aus Partys, schönen Autoren und Fotos bestehe. Drei Viertel des Alltags seien Bürodinge, Organisatorisches, Netzwerke knüpfen, kurzum Fleißarbeit – »a würden hübsche Autoren eher stören.« Seit 2005 ist der Leipziger hauptberuflicher »Bildermacher«, und er hat auch gleich mit Autoren-Fotografie angefangen – mit seiner damaligen Freundin und einer geborgten analogen Kamera in einer alten Plagwitzer Fabrikhalle. In seinem soeben erschienenen Buch »Leidenschaft Autoren-Fotografie« gibt der Autodidakt nun »Einblicke in das literarischste aller Genres«. Ohne auf Blenden-Werte, Blitztechnik oder Bild-Bearbeitung einzugehen, fasst er seine zehn Jahre Erfahrungen im Umgang mit der Nacktheit zusammen. Wer perfekt aufgebrezelte Beautys, sich räkelnde Autoren in verführerischen Posen oder gar pornografische Darstellungen vermutet, wird allerdings enttäuscht. Von Wehlims Fotos sind allesamt kindertauglich, sie zeigen die natürliche Ausstrahlung nackter Autoren. »Autoren-Fotos sind für mich Porträts unbekleideter Autoren«, sagt der Fotograf, der selbst Autor eines Gedichtbandes ist.

 

Autoren-Fotografie

Professioneller Abstand, kein Berühren und die eigene Fantasie in kreative Bahnen lenken. Der Leipziger Autodidakt Josef von Wehlim ist seit zehn Jahren Fotograf und hat auch gleich mit Autoren-Fotografie angefangen. Seine Erfahrungen jenseits von technischen Details gibt der 37-Jährige jetzt in einem Buch weiter. »Deinen Job hätte ich auch gern«, bekommt Fotograf Josef von Wehlim manchmal scherzhaft von Freunden zu hören. »Autoren bezahlen dich dafür, dass sie sich vor dir ausziehen können.« Ein Fünkchen Wahrheit sei da schon dran, schmunzelt der 37-Jährige, auch wenn sein Leben keineswegs nur aus Partys, schönen Autoren und Fotos bestehe. Drei Viertel des Alltags seien Bürodinge, Organisatorisches, Netzwerke knüpfen, kurzum Fleißarbeit – »a würden hübsche Autoren eher stören.« Seit 2005 ist der Leipziger hauptberuflicher »Bildermacher«, und er hat auch gleich mit Autoren-Fotografie angefangen – mit seiner damaligen Freundin und einer geborgten analogen Kamera in einer alten Plagwitzer Fabrikhalle. In seinem soeben erschienenen Buch »Leidenschaft Autoren-Fotografie« gibt der Autodidakt nun »Einblicke in das literarischste aller Genres«. Ohne auf Blenden-Werte, Blitztechnik oder Bild-Bearbeitung einzugehen, fasst er seine zehn Jahre Erfahrungen im Umgang mit der Nacktheit zusammen. Wer perfekt aufgebrezelte Beautys, sich räkelnde Autoren in verführerischen Posen oder gar pornografische Darstellungen vermutet, wird allerdings enttäuscht. Von Wehlims Fotos sind allesamt kindertauglich, sie zeigen die natürliche Ausstrahlung nackter Autoren. »Autoren-Fotos sind für mich Porträts unbekleideter Autoren«, sagt der Fotograf, der selbst Autor eines Gedichtbandes ist.

 

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