Acht Jahre

Wir sind auf der Autobahn unterwegs. Meine Frau fährt, ich auf dem Beifahrersitz, unser Sohn Franklin, 8, und meine Mutter sitzen hinten. Vor uns taucht ein Stauende auf. Meine Frau schreit plötzlich auf: »Du betrügst mich mit einer anderen, ich weiß es.« Sie gibt Vollgas. Bevor ich überhaupt reagieren kann, krachen wir auf das Ende eines LKWs. Alles wird dunkel. Als ich erwache, liege ich in einem Kranken-Zimmer. Ein Arzt kommt. Ich schaue ihn an. Er sagt: »Ihre Frau und Ihre Mutter sind tot. Aber Ihr Sohn hat überlebt und ist außer Lebensgefahr. Er liegt auf der kinder-chirurgischen Abteilung. Sie können morgen zu ihm.« Am nächsten Tag bringt mich eine Schwester auf einem Rollstuhl auf die Kinderstation in Zimmer K-122. Sie schiebt mich an eines der drei Betten. Sie sagt: »Hallo Franklin, hier ist dein Vater.« Franklin bricht in Tränen aus und bewegt seine Arme in meine Richtung. Ich sitze wie erstarrt auf meinem Rollstuhl. »Stimmt etwas nicht?«, fragt die Schwester. »Das ist doch Ihr Sohn, oder?« »Ja«, antworte ich, »das ist mein Sohn. Doch er war acht. Das ist ein dreijähriges Kind.«

 

Acht Jahre

Wir sind auf der Autobahn unterwegs. Meine Frau fährt, ich auf dem Beifahrersitz, unser Sohn Franklin, 8, und meine Mutter sitzen hinten. Vor uns taucht ein Stauende auf. Meine Frau schreit plötzlich auf: »Du betrügst mich mit einer anderen, ich weiß es.« Sie gibt Vollgas. Bevor ich überhaupt reagieren kann, krachen wir auf das Ende eines LKWs. Alles wird dunkel. Als ich erwache, liege ich in einem Kranken-Zimmer. Ein Arzt kommt. Ich schaue ihn an. Er sagt: »Ihre Frau und Ihre Mutter sind tot. Aber Ihr Sohn hat überlebt und ist außer Lebensgefahr. Er liegt auf der kinder-chirurgischen Abteilung. Sie können morgen zu ihm.« Am nächsten Tag bringt mich eine Schwester auf einem Rollstuhl auf die Kinderstation in Zimmer K-122. Sie schiebt mich an eines der drei Betten. Sie sagt: »Hallo Franklin, hier ist dein Vater.« Franklin bricht in Tränen aus und bewegt seine Arme in meine Richtung. Ich sitze wie erstarrt auf meinem Rollstuhl. »Stimmt etwas nicht?«, fragt die Schwester. »Das ist doch Ihr Sohn, oder?« »Ja«, antworte ich, »das ist mein Sohn. Doch er war acht. Das ist ein dreijähriges Kind.«

 

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