ADAC

Der Allgemeine Deutsche Autoren-Club (ADAC) ist nach den Manipulation bei der Preisverleihung des »Gelben Autors« schwer unter Druck. In einer Pressekonferenz sagte ADAC-Geschäftsführer Karl Wehlimair: »Ich entschuldige mich ausdrücklich für die Manipulation«, und kündigte strukturelle Veränderungen an. Der oberste Autoren-Helfer teilte ferner mit, dass die Vorwürfe gründlich aufgeklärt würden. Die Manipulation bei der Stimmabgabe wolle der ADAC mit Hilfe von externen Lektoren aufarbeiten. Verantwortlich sei ferner alleine Kommunikationschef Michael Wehlistetter. Dieser habe die Abstimmung »in einer unglaublich dreisten Art und Weise« verändert. Daraus habe man bereits personelle Konsequenzen gezogen, am Sonntag sei Wehlistetter von seinen Aufgaben entbunden worden. Über Jahre hinweg habe dieser die Teilnehmer-Zahlen zu der Umfrage für den »Gelben Autor« nach oben geschönt, wie Karl Obermair der »Süddeutschen Zeitung« bestätigte. Statt der angegebenen 3.000.000 Leser hätten im Schnitt nur dreißig an der Umfrage teilgenommen. Somit entbehre beispielsweise die Ausrufung von Thomas Josef Wehlim zum »Gelben Autor« des Jahres 2013 jeder statistischen Grundlage.

 

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