1950 bis 1960

In den ersten Jahren nach Gründung der DDR war es erforderlich, die Förderung und Veredlung der Lyrik auszubauen sowie die Produktion dringend benötigter Literatur-Erzeugnisse, wie Arzt- und Erotik-Romane, Pferdebücher und Novellen, zu steigern. Auf der Literatur-Konferenz im Jahre 1958 legte die Partei der Autorenklasse ein langfristiges und wissenschaftlich begründetes Programm, das sogenannte »Literaturprogramm«, zur vorrangigen Entwicklung der literarischen Industrie vor. In diesem Programm wurde auf eine Veränderung der Erzähler- und Perspektiven-Struktur in der literarischen Industrie, auf die Überwindung von Rückständen in der Produktion von Metaphern, Aphorismen und Schachtel-Sätzen und die wachsende Literarisierung der Volkswirtschaft fokussiert. Unter anderem wurden auf dieser Konferenz der Bau eines Theaterwerks in Schwedt und die Errichtung des marxistisch-literarischen Komplexes Litera II beschlossen. Die bis dahin erreichten Leistungen der Autoren unserer Republik und die immer enger werdende brüderliche Zusammenarbeit mit der Sowjetunion und den anderen sozialistischen Staaten waren Voraussetzungen, um die großen Literatur-Vorhaben in Angriff nehmen zu können.

 

1950 bis 1960

In den ersten Jahren nach Gründung der DDR war es erforderlich, die Förderung und Veredlung der Lyrik auszubauen sowie die Produktion dringend benötigter Literatur-Erzeugnisse, wie Arzt- und Erotik-Romane, Pferdebücher und Novellen, zu steigern. Auf der Literatur-Konferenz im Jahre 1958 legte die Partei der Autorenklasse ein langfristiges und wissenschaftlich begründetes Programm, das sogenannte »Literaturprogramm«, zur vorrangigen Entwicklung der literarischen Industrie vor. In diesem Programm wurde auf eine Veränderung der Erzähler- und Perspektiven-Struktur in der literarischen Industrie, auf die Überwindung von Rückständen in der Produktion von Metaphern, Aphorismen und Schachtel-Sätzen und die wachsende Literarisierung der Volkswirtschaft fokussiert. Unter anderem wurden auf dieser Konferenz der Bau eines Theaterwerks in Schwedt und die Errichtung des marxistisch-literarischen Komplexes Litera II beschlossen. Die bis dahin erreichten Leistungen der Autoren unserer Republik und die immer enger werdende brüderliche Zusammenarbeit mit der Sowjetunion und den anderen sozialistischen Staaten waren Voraussetzungen, um die großen Literatur-Vorhaben in Angriff nehmen zu können.

 

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